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IPAF-Stellungnahme: Sekundäre Schutzvorrichtungspflicht für Scherenhubwagen

IPAF unterstützt uneingeschränkt die Vermeidung von Quetsch- und Einklemmunfällen bei allen mobilen Hubarbeitsbühnen (MEWPs), mit besonderem Fokus auf Scherenbühnen und Maschinen des Typs 3A, bei denen die Nähe zu darüberliegenden Strukturen und der eingeschränkte Arbeitsbereich das Risiko erheblich erhöhen können.

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Diese Ereignisse stellen nach wie vor eine der größten Gefahrenquellen in der globalen Unfallstatistik dar, und IPAF legt weiterhin großen Wert auf eine robuste, aufgabenspezifische Risikobewertung, Planung, kompetente Bedienung und Überwachung sowie erhöhte Wachsamkeit der Bediener als primäres Mittel zur Schadensminderung.

 

IPAF-Position zur sekundären Bewachung

Obwohl der Verband die potenziellen Vorteile neuer Technologien für sekundäre Sicherheitseinrichtungen erkennt, befürwortet IPAF derzeit keine verpflichtende Einführung bestimmter Systeme durch Auftragnehmer vor Abschluss des internationalen ISO-Normenentwurfs.

 

Die Position der IPAF basiert auf dem Bedarf an einer soliden Risikobewertung, international vereinbarten Leistungskriterien und einer ganzheitlichen Anwendung der Kontrollhierarchie.

 

Neue Auftragnehmermandate

IPAF ist sich bewusst, dass einige britische Tier-1-Auftragnehmer ab Januar 2026 zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen einführen wollen. Derzeit hat IPAF Folgendes festgestellt:

 

• Die Projektspezifikationen unterscheiden sich stark.

• Die Definitionen von „sekundärer Sicherung“ sind uneinheitlich.

• Es gibt keinen einheitlichen, anerkannten Leistungsmaßstab.

• Vermietungsunternehmen und OEMs könnten mit widersprüchlichen Beschaffungsanforderungen konfrontiert werden.

 

Diese mangelnde Übereinstimmung kann bei den Verantwortlichen Unsicherheit hervorrufen, wenn es darum geht, zu bestimmen, was für eine bestimmte Aufgabe vernünftigerweise durchführbar ist und ob die vorgeschlagenen Kontrollmaßnahmen im Verhältnis zu den durch standortspezifische Bewertung ermittelten Risiken stehen.

 

IPAF ermutigt seine Mitglieder, frühzeitig mit Kunden und Auftragnehmern in Kontakt zu treten, um Erwartungen, technische Spezifikationen und Verantwortlichkeiten zu klären und sicherzustellen, dass alle Standortanforderungen ordnungsgemäß mit dokumentierten Risikobewertungen und Arbeitsmethodenbeschreibungen verknüpft sind.

 

Sekundäre Absicherung ist keine eigenständige Kontrollmaßnahme.

IPAF betont – in Übereinstimmung mit der britischen Arbeitsschutzbehörde (HSE) –, dass sekundäre Schutzsysteme keine Alternative zu guter Planung, kompetenter Aufsicht und aufmerksamen Bedienern darstellen. IPAF hebt erneut hervor, dass es kein einzelnes sekundäres Schutzsystem gibt, das vor allen bekannten Einklemmgefahren schützt.

 

Das Risiko, eingeklemmt zu werden, wird stark von folgenden Faktoren beeinflusst:

 

• Aufgabengestaltung und -sequenzierung

• Auswahl des richtigen MEWP-Typs und der richtigen Konfiguration

• Nähe zu Freileitungsmasten und fest installierten Anlagen

• Umwelt- und Bodenbedingungen

• Positionierung des Bedieners und Sichtlinie

• Baustellenüberwachung und Sperrzonen

• Notfallrettungsplanung

 

Eine fundierte, aufgabenspezifische Risikobewertung bleibt daher die wichtigste Schutzmaßnahme. Bediener müssen weiterhin höchste Aufmerksamkeit walten lassen, insbesondere beim Manövrieren in der Nähe von Bauwerken, beim Arbeiten unter Stahlkonstruktionen oder Platten, beim Heben und Schwenken sowie beim Arbeiten in beengten Arbeitsbereichen. Technische Systeme können die Notwendigkeit geschulter Bediener, die unter kompetenter Aufsicht nach einer klaren Arbeitsanweisung arbeiten, nicht ersetzen.

 

Technische Komplexität und Systemintegration

Sekundäre Schutzvorrichtungen und Technologien zur Erkennung von Hindernissen über Kopf interagieren direkt mit kritischen Maschinensystemen, einschließlich Plattformsteuerungen und Not-Aus-Systemen, Schutzgeländern und -strukturen, Lasterkennungsfunktionen und Notabstiegssystemen.

 

Sekundäre Schutzeinrichtungen sind im Entwurf der ISO-Norm nicht spezifiziert und werden daher von britischen Tier-1-Auftragnehmern derzeit nicht detailliert genug definiert, um eine einheitliche Funktionsweise aller Systeme zu gewährleisten. Dies unterstreicht die Bedeutung primärer Schutzmaßnahmen wie Geräteauswahl, Schulung, Einarbeitung, Wachsamkeit und Überwachung der Bediener.

 

Diese Schnittstellen erfordern eine sorgfältige Konstruktion, Validierung und Inspektion, um sicherzustellen, dass keine neuen Gefahren entstehen und unbeabsichtigte Folgen – wie etwa Fehlauslösungen oder Konflikte mit Sicherheitssystemen – vermieden werden.

 

IPAF ist der Ansicht, dass international vereinbarte Standards unerlässlich sind, um Klarheit für OEMs, Vermietungsunternehmen, Inspektoren, Ausbilder und Auftragnehmer zu schaffen und eine einheitliche Anwendung in allen Fahrzeugflotten zu unterstützen.

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